WAS WIR IHNEN SCHON IMMER MAL ZUM THEMA

CHAMPAGNER UND CO.

SAGEN WOLLLTEN:

CHAMPAGNER: Alles was unter der Bezeichnung Champagner erhältlich ist, wird
ausschließlich in der Champagne, der Region rund um die nordfranzösische Stadt Reims , aus Trauben der Sorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier hergestellt. Begriffe wie „Champagner“ oder die früher häufig verwendete „Champagnermethode“ etc. sind mit gutem Grund streng geschützt.
Flaschengärmethode, Methode traditionell, klassische Methode bezeichnen jedes Verfahren, bei dem die Kohlensäure durch eine zweite Vergärung in der Flasche entsteht, was grundsätzlich bei jedem Schaumwein ein Zeichen von hohem Qualitätsanspruch ist (im Gegensatz zum Tank- oder Transvasierverfahren, bei dem Kohlensäure „eingeblasen“ wird).

CRÉMANT: Als Crémant bezeichnet man erst seit 09/1994 Schaumweine mit der kontrollierten
Herkunftsbezeichnung außerhalb der Champagne, jedoch nach dem Champagnerverfahren hergestellt. Im Gegensatz zum Champagner mit 6 bar Druck hat der Crémant nur 2 – 3 Bar in einer weniger aufwändigen Flasche auszuhalten, was ihm und uns eine sanfte Mousseux und eine verhaltene Kohlensäure beschert.
Wie bei seinem grossen Vorbild aus der Champagne kann man je nach verwendeter Rebsorte noch die Bezeichnung Blanc de Noirs ( aus roten Trauben weiss gepreßt) oder Blanc de Blanc (aus einer einzigen weißen Traubensorte gepreßt) auf dem Etikett finden. Der Preis-Unterschied ist bei kleinen Champagnern und großen Crémants nicht auffällig – bei großen Champagnern unverhältnissmäßig. Allerdings ist die Qualität aus der Champagne sehr oft einem mittleren Crémant vorzuziehen.

DO CAVA: Hauptregion ist Katalonien, die Region um Barcelona. Das Penedes südlich der
katalanischen Hauptstadt sowie einige Gemeinden rund um Girona und Lleida. Die Herstellungsmethode gleicht der des Champagners. Leider werden Sie selten einen guten Cava ausserhalb spanischer Weinkeller im Resteuropa finden. Die Spanier wissen schon warum – die grosse Masse geht in den Export !!!

PROSECCO: dagegen ist eine einfachere Rebsorte aus Norditalien, aus der die stillen oder auch
leicht mit Kohlensäure versetzten Weine hergestellt werden, die meist als Frizzante (Perlwein) in den Handel kommen, also sehr viel weniger Kohlensäure haben als Champagner bzw. andere Schaumweine.
Durch die geniale Namensähnlichkeit erfreut sich Prosecco besonders in deutschsprachigen Gebieten höchsten Zuspruchs und erobert wegen der steuerlichen Benachteiligung der Schaumweine (auf Champagner., Crémant u. Sekte ist ein hoher Steueranteil zu entrichten – auf Perlweine nicht) große Marktanteile. Regional wird vor allem die stille Variante getrunken, der „ombra“ Ihres Venedigaufenthaltes ist fast immer ein Prosecco ohne Kohlensäure. Es werden auch grossartige trockene Spumante aus der Traube produziert – die Produktion liegt im Promillbereich. Dazu kann ich nur sagen: „Man/n ist was man/n trinkt !!!

SEKT: (kommt von lat. siccus=trocken). Bei den ganzen Differenzierungen auf dem „Sprudelmarkt“ sollten wir auf keinen Fall unsere zunehmend prosperierende deutschsprachige Sektindustrie vergessen – jedoch auch nicht, daß von 100 % käuflich zu erwerbenden Sekten nur 1 % Marktanteil auf die mehr oder weniger großartigen Winzersekte entfällt. Allen Sekten gleich: Mindestens 3,5 Bar Druck, mindestens 10 % Alkohol, höchstens 185 mg/l Schwefeldioxid-Gehalt. Damit hört aber auch schon das gemeinsame Merkmal auf. Ich kenne großartige Winzersekte aus kleinen Manufakturen mit überragenden Qualitäten nach der sehr mühsamen Methode champenoise, hier traditionell genannt. Das sind im extra-trocken Bereich Spezialitäten für Kenner und solche, die es werden wollen.

DENN: ES GIBT NICHTS BESSERES ALS WAS GUTES !!!!!!